24-Stunden-Rennen Kelheim – der Rennbericht

Die letzten Tage und Stunden waren hektisch. Hab ich alles dabei? Mama nochmal anrufen? Schaltung nochmal einstellen? Seltsamerweise bin ich jetzt am Start des 24-Stunden-Rennens Kelheim ganz ruhig. Kurz zuvor rauschte ein kurzer Schauer vom Himmel, die Stra├če ist nass und dampft beinahe. Der beste Mann der Welt, der f├╝r die n├Ąchsten 24 Stunden der beste Betreuer der Welt sein wird, zupft nerv├Âs an mir herum. Um mich herum herrscht aufgeregt-fr├Âhliche Betriebsamkeit. Startnummer richtig festmachen, fachsimpeln, Gl├╝ck w├╝nschen.

Egal, ob Rad am Ring, M├╝nchen Olympiapark oder Kelheim. Egal, ob Rennrad oder Mountainbike – ein Rennen ├╝ber 24 Stunden ist etwas ganz Besonderes. Vor allem, wenn man sich f├╝r die Solo-Variante entscheidet. Die 24 Stunden von Kelheim kenne ich schon von fr├╝heren Ausgaben, noch als Betreuerin. Famili├Ąre Atmosph├Ąre, viele bekannte Gesichter, wundersch├Âne Strecke – kein Zweifel, wenn ich mich selbst an den 24 Stunden versuchen will, dann hier.

Ein bisschen doof muss man schon sein, um sowas zu machen, da sind sich die meisten einig. Aber jetzt, kurz vor dem Start in Kelheim, kommt es mir eigentlich gar nicht mehr so doof vor. Meine Beine f├╝hlen sich gut an, ich habe die letzten N├Ąchte gut geschlafen und bin mental darauf vorbereitet, bis morgen Mittag haupts├Ąchlich zwei Dinge zu tun: treten und essen. Ach ja, und einschmieren – vermutlich bin ich die einzige Teilnehmerin mit Sonnencreme in der Trikottasche.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim - Start2

Foto: Christoph Ott

Um 14 Uhr dann der Countdown. Drei, zwei, eins. Knall! Die Spitze rast los, der Bergwertung entgegen. Die vielen Zuschauer jubeln. Weiter hinten im Starterfeld, da wo ich stehe, f├Ąllt der Beginn gem├╝tlicher aus. Um mich herum rasten zahlreiche Schuhplatten in die Pedale ein und das gro├če Feld setzt sich langsam in Bewegung. Die gro├če ├ťberraschung: An vielen Stellen h├Âre ich meinen Namen, blicke in viele bekannte Gesichter und freue mich wie Bolle ├╝ber die unerwartete Unterst├╝tzung.

Die Strecke hat es in sich

Die Strecke, die ich dann die n├Ąchsten Stunden hoffentlich ein paar Mal umrunde, hat es in sich. 16,3 Kilometer und 180 H├Âhenmeter. Bereits kurz nach dem Start beginnt der „Spa├č“: Die Stra├če steigt zun├Ąchst moderat an, nach wenigen hundert Metern geht es dann schon knackiger auf zwei Serpentinen zu. Nachdem die geschafft sind, tut es noch ein bisschen weh, bis die Abzweigung zur Befreiungshalle auf der linken Seite auftaucht. Den Rest der Steigung rollt man im Vergleich zu vorher locker hinauf und kann danach die Beine w├Ąhrend einer kurzen Abfahrt nach dem ersten, etwa zwei Kilometer langen, Anstieg etwas lockern. Das ist auch n├Âtig, denn nach einer Rechtskurve tut sich das Highlight der Strecke vor einem auf, der gef├╝rchtete „Col de Stausacker“.

Etwa einen Kilometer zieht sich der Stausacker Berg schnurgerade dahin und tut mit bis zu 10 Steigungsprozenten noch einmal richtig weh. Erst ganz oben, wenn der aufblasbare „Sport2000“ Zielbogen zu sehen ist, l├Ąsst der Schmerz etwas nach. Was dann kommt, ist eine Wohltat: Die n├Ąchsten vier Kilometer darf man n├Ąmlich die H├Âhenmeter, die zuvor erklommen wurden, wieder nach unten rollen. Die Bremsen muss man nur einmal vor einer 90┬░ Kurve anfassen, ansonsten kann man es bedenkenlos krachen lassen. F├╝r die letzten sechs Kilometer zur├╝ck nach Kelheim ist es von Vorteil, sich einer Gruppe anzuschlie├čen, denn hier geht es weitgehend flach dahin.

Nach der Fahrt auf der Bundesstra├če t├╝rmt sich als letztes „Hindernis“ die Altm├╝hlbr├╝cke vor den Fahrern auf. Kurz darauf wird man in der Kelheimer Altstadt, in der Wechselzone und Zeitnahme aufgebaut sind, auf dem Kopfsteinpflaster ordentlich durchger├╝ttelt und im Festzelt enthusiastisch angefeuert.

Durchhalten ist alles

Die ersten Runden f├╝hle ich mich gro├čartig und die Kilometer fliegen nur so vor├╝ber. Ich liege weit unter meinem angepeilten Schnitt von 45 Minuten pro Runde und ├╝berhole am Berg zahlreiche Sportler, die ich deutlich fitter einsch├Ątzen w├╝rde als mich. Etwas irritiert bin ich hin und wieder in der Wechselzone, wenn mich der Moderator als nur auf dem zehnten Platz liegend ank├╝ndigt. Da wird mir klar: Es sind zwar nur zw├Âlf M├Ądels als Einzelfahrerinnen am Start, aber die meinen es alle ernst! Eine beeindruckende Erscheinung ist vor allem meine „Konkurrentin“ Alexandra Mitschke, die mit Scheibenrad, Hochprofil-Vorderrad und Aerohelm alle paar Runden an mir vorbeizieht. (Leider hatte ihr Angriff auf den Streckenrekord keinen Erfolg, denn sie musste nach der H├Ąlfte des Rennens aufgeben.) Kein Zweifel, wenn ich nicht ganz hinten landen will, dann muss ich hoffen, dass die anderen gr├Â├čere Pausen einplanen und sollte selbst durchfahren, solange es geht. Denn schneller werde ich heute nicht mehr.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim Samstagabend3

Foto: Christoph Ott

Der erste Teil des Anstiegs liegt zwar im Schatten, aber die Hitze macht mir ein bisschen zu schaffen. Beinahe alle zwei Runden brauche ich eine neue Flasche, ich versuche mich irgendwie von innen und au├čen herunterzuk├╝hlen. Nachdem ich vor dem Rennen nur ein paar Nudeln und ein Milchbr├Âtchen runterbekommen habe, versuche ich gleich von Anfang an, stetig zu essen.

Die Abfahrt und die lange Gerade machen richtig Freude, wenn man (noch) Kraft hat. Also rausche ich wahlweise in Zeitfahr- oder Unterlenkerhaltung dahin und habe Spa├č an der Geschwindigkeit. Da r├Ącht sich, dass ich sonst im Training eher am Oberlenker dahingondele… denn mein Magen macht sich nach einigen Stunden bemerkbar. Die kompakte K├Ârperhaltung auf den Speed-Abschnitten nimmt er mir ├╝bel und nach etwa 120 Kilometern muss ich mein Trikot ganz ├Âffnen, um Druck vom Bauch zu nehmen. Unterlenker hat sich f├╝r den Rest des Rennens erledigt und mir ist ab jetzt immer etwas schlecht.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim Samstagabend

Foto: Christoph Ott

Nach neun Runden bzw. 150 Kilometern scheint mir der Zeitpunkt f├╝r eine erste Pause gekommen. An der Strecke riecht es jetzt zur Abendessen-Zeit ├╝berall nach herzhafter Brotzeit – und das will ich auch. Sp├Ątzle mit Bratenso├če trage ich meinem besten Betreuer der Welt auf und als ich in unser Fahrerlager am alten Hafen einbiege, rieche ich schon das himmlische Fertigso├čen-Aroma. Warm und salzig – etwas Besseres kann ich mir gerade nicht vorstellen.

Die Nacht bricht an

Eine halbe Stunde g├Ânne ich mir, um meine Sp├Ątzle zu spachteln und die F├╝├če hoch zu legen. Dann schwinge ich mich wieder in den Sattel, diesmal ausger├╝stet mit Licht und Warnweste, denn so langsam bricht die Nacht an.

Die Anstiege werden irgendwie l├Ąnger und steiler, die Strategie wandelt sich von „da kann man schon mal hochschalten“ zu „gr├Â├čtes Ritzel rein und dann versuchen zu ├╝berleben“. Am Berg ├╝berhole ich wenn ├╝berhaupt nur noch den ├Ąltesten Teilnehmer Arthur Kink (Der wird bei jeder Zieldurchfahrt frenetisch gefeiert, zurecht mit seinen 84 Jahren!). Ansonsten versuche ich einfach voranzukommen, ohne stehenbleiben zu m├╝ssen.

Der Stausacker Berg macht mir unerwarterweise noch Freude in der Nacht – nicht, weil ich pl├Âtzlich so gut hochkommen w├╝rde. Nein, wirklich nicht. Aber die Kette aus roten R├╝cklichtern, die sich den Berg hinauf schl├Ąngelt, ist ein wunderbarer Anblick, bei dem ich den Schmerz beinahe kurz vergesse. Was mich den „Col de Stausacker“ au├čerdem immer wieder ├╝berleben l├Ąsst, sind die einfach unglaublichen Fans, die beinahe 24 Stunden Party machen und wirklich jeden anfeuern. Ganz gro├čen Respekt daf├╝r! Auch an anderen Punkten der Strecke haben immer wieder Anwohner sich einfach einen Campingstuhl an die Stra├če gestellt┬á und feuern bis tief in die Nacht die Teilnehmer an.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim Nacht

Foto: Christoph Ott

Nur ein paar Minuten schlafen…

Die vierte Runde nach der ersten Pause wird zur Qual. Vor allem auf der Gerade zur├╝ck nach Kelheim fallen mir beinahe die Augen zu, die Stra├če scheint im Lichtkegel hin und wieder kurz zu flimmern. Gl├╝cklicherweise bin ich nicht in der Gruppe unterwegs. Ich will niemanden gef├Ąhrden, so beschlie├če ich, nach insgesamt elf Stunden und 200 Kilometern noch einmal raus ins Lager zu fahren. Kurz die Augen schlie├čen, das w├Ąre jetzt paradiesisch.

Der beste Betreuer der Welt hat nat├╝rlich etwas Warmes f├╝r mich zu essen, einfach genial. Man lernt die kleinen Dinge zu sch├Ątzen. Die Campingliege zusammen mit der Kuscheldecke erscheinen mir wunderbarer als ein fluffiges Himmelbett, also fallen die Augen recht schnell zu. Nur ein paar Minuten…

„Wann willst Du denn weiter fahren?“, fragte der beste Sklaventreiber der Welt. „Gleich. Lass mich nur noch zehn Minuten liegen.“ – „Aber Du liegst da schon 20 Minuten.“ – „Ja ja, noch zehn Minuten.“ – – – „Du liegst da jetzt schon eine Dreiviertelstunde, willst Du irgendwann weiter fahren?“ – „Ja ja, noch zehn Minuten, ok?“ – „Nein, Du f├Ąhrst jetzt. Du hast schlie├člich ein Ziel!“

Da hat er nat├╝rlich recht. Und ohne ihn w├╝rde ich wahrscheinlich einfach wochenlang liegen bleiben. Aber so streife ich vor Ersch├Âpfung und K├Ąlte zitternd die Kuscheldecke ab und werfe mich wieder in die Warnweste. Vier weitere Runden m├Âchte ich ohne Pause ├╝berstehen, dann ist die Nacht schon fast wieder vorbei und ein Ende in Sicht, rede ich mir ein.

Erstmals bin ich froh, dass der Anstieg gleich zu Beginn der Runde ansteht. So werde ich nach wenigen hundert Metern wieder warm und wach. Um die Zeit in der Dunkelheit zu ├╝berbr├╝cken, beginne ich zu rechnen. Ich habe noch etwas mehr als zw├Âlf Stunden Zeit und m├Âchte insgesamt 24 Runden schaffen. Das hei├čt, ich bin meinem Plan voraus, denn f├╝r dieses Ziel muss ich „nur noch“ elf Runden fahren. Mehr als eine Stunde Zeit pro Runde – das sollte doch zu schaffen sein!

Die Pause hat gut getan, ich f├╝hle neue Lebensgeister in mir. Die Stra├če flimmert nicht mehr und ich schaffe es auch wieder, den nimmerm├╝den Partyg├Ąngern am Stausacker Berg zur├╝ckzul├Ącheln. Der Berg erscheint zun├Ąchst nicht mehr ganz so schrecklich und ich kriege die n├Ąchtlichen Runden ganz passabel herum.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim - Sonntagmorgen3

Foto: Christoph Ott

Der Sonnenaufgang und eine warme Dusche sorgen f├╝r neue Energie, aber die Anstiege werden irgendwie nicht leichter. Ich schummele hin und wieder und mache vor den steilsten Stellen eine kurze Pause, um ihnen den Schrecken zu nehmen. Ich suche nach Ausreden, um zumindest ganz kurz stehen zu bleiben.

 

Stop-and-go-Strategie

Irgendwann kann ich mir irgendwie so gar nicht mehr vorstellen, auch nur noch einmal die Anstiege in Angriff zu nehmen. Meine Rechenspiele allerdings motivieren mich: Vielleicht ist sogar noch eine Runde mehr drin als gedacht? Die Sonne steht wieder fast ganz oben am Himmel und ich entscheide mich f├╝r die „Weichei-Variante“: Jeweils zwei Runden fahren und dann eine halbe Stunde Pause. Denn die erste Runde klappt immer gut, die zweite klappt mit Pausen und ├╝ber eine dritte Runde m├Âchte ich gar nicht mehr nachdenken.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim - Sonntagmorgen

Foto: Christoph Ott

Ich fahre wie ferngesteuert meine Doppelrunden und versuche, nicht zu gr├╝beln, was jetzt alles weh tut. Die recht enge Ein- und Ausfahrt der Wechselzone versuche ich von Anfang an z├╝gig hinter mich zu bringen, damit ich niemanden behindere, der schnell vorbei m├Âchte. Idioten gibt es aber leider ├╝berall und ein „Held“ versucht tats├Ąchlich, sich bei der Ausfahrt neben mir durch das Stadttor zu zw├Ąngen. Spoiler: Das geht nicht. Ich sehe mich schon in den Gittern h├Ąngen, der andere besinnt sich gl├╝cklicherweise gerade noch, bleibt hinter mir und wir beide schimpfen wie die Rohrspatzen. Warum muss bei einem Hobbyrennen f├╝r zwei Sekunden Vorteil so riskant gefahren werden? Das geh├Ârt zu den Dingen, die ich in diesem Leben nicht mehr verstehen werde.

Carolyn Friesl 24 Stunden Kelheim - letzte Runde

Foto: Christoph Ott

12 Uhr Mittag. Noch zwei Stunden f├╝r zwei Runden – das sollte doch zu schaffen sein! Meine Rundenzeiten sind inzwischen unterirdisch, deshalb versuche ich mich noch einmal am Riemen zu rei├čen in der vorletzten Runde. Je schneller ich die hinter mich bringe, desto gem├╝tlicher wird die „Ehrenrunde“. Tats├Ąchlich fahre ich nach einer Dreiviertelstunde wieder ins Ziel ein und habe damit noch 1 1/4 Stunden f├╝r die allerallerletzten 16 Kilometer.

 

Noch einmal hinauf. Ich mobilisiere letzte Kr├Ąfte, ignoriere alles, was schmerzt und pedaliere trotzig bergan. Bedanke und verabschiede mich (soweit es die Luft hergibt) bei allen, die die Strecke gesichert und den Stra├čenrand zur 24-Stunden-Partyzone gemacht haben. Sogar in moderatem Tempo tut die Gerade zur├╝ck Richtung Ziel jetzt weh, aber gleich ist es geschafft und irgendwie rollt das Rad doch weiter. Die letzten 500 Meter sind voll mit jubelnden Zuschauern. Nach 23 Stunden, 32 Minuten und 19 Sekunden fahre ich zum letzten Mal in die Wechselzone ein, die jetzt zum brodelnden Volksfest mutiert ist. Wahnsinn. 25 Runden, 409 Kilometer, 4.500 H├Âhenmeter – und doch noch der sechste Platz.

Erleichtert falle ich in die Arme des besten Betreuers der Welt und schw├Âre mir, sowas nie wieder zu machen. Zumindest f├╝r ein Jahr lang.

Carolyn Ott-Friesl

Nicht viel, nicht schnell - aber mit Leidenschaft. So betreibe ich Radsport seit mehr als zehn Jahren. Mehr ├╝ber mich...

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14 Antworten

  1. Meine liebe Carolyn,

    ich ziehe meinen Helm und habe den gr├Â├čten Respekt vor Dir und Deiner Leistung!

    Tolle Leistung! Ich k├Ânnte das nicht!

    Liebe Gr├╝├če,

    Beany

  2. mellor sagt:

    Carolina ich bin so stolz auf dich und dein Text ist grandios. Hut ab!!!

  3. Daniel sagt:

    Gratulation und gro├čen Respekt vor deiner Leistung !

  4. Lars sagt:

    Herzlichen Gl├╝ckwunsch zu dieser Leistung! Sehr sch├Ân gemacht. Und auch sehr sch├Ân geschrieben ­čÖé

  5. Daniel sagt:

    Ganz toller Bericht und eine super Leistung. Herzlichen Gl├╝ckwunsch!

  6. Daniel sagt:

    Herzlichen Gl├╝ckwunsch Carolyn! Verdient ist verdient und du hast prima durchgehalten. Ich habe im September ├Ąhnliches vor und dein Bericht ist mir eine Motivation!

    Alles Gute
    Daniel

  7. Max sagt:

    Wow, klasse Bericht eines grandiosen Rennens. Ich ziehe meinen Helm und alle H├╝te, die ich finden kann!

  8. Tolle Leistung, sch├Âner Bericht. Danke daf├╝r.

  9. Thomas sagt:

    Soo.. Blog und twitter abonniert und deinen tollen Bericht zum 24h-Rennen gelesen.

    Danke daf├╝r und wie heute schon geschrieben, geh ich es n├Ąchstes Jahr an.

    Weiterhin so sch├Ân zu lesende Blogbeitr├Ąge bitte!

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