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	<title>Erfahrungen zur Zillertal Bike Challenge 2016 - Ciclista.net, der Radsportblog - Lord - Ladies - Mountainbike</title>
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	<description>Radsport Blog &#62; Tipps, Tests und Touren</description>
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	<title>Erfahrungen zur Zillertal Bike Challenge 2016 - Ciclista.net, der Radsportblog - Lord - Ladies - Mountainbike</title>
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		<title>3. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Grande Finale am Tuxer Fernerhaus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carolyn Ott-Friesl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 22:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mountainbike]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren in Österreich: Reiseberichte Touren Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Zillertal Bike Challenge 2016 - Mit dem Mountainbike zum Hintertuxer Fernerhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Tag beginnt so mittelgut. Die Nacht viel zu kurz wegen des deutsch-italienischen Elfmeterschießens, meine Allergie schlägt beim Aufwachen voll zu und beim Frühstück bin ich auch zu spät. Das absolute Highlight kommt aber erst, als ich mein Bike ins Auto schlichte: aus unerfindlichen Gründen schraube ich beim Vorderradausbau so lang am Schnellspanner, bis die...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ciclista.net/3-etappe-zillertal-bike-challenge-2016/">3. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Grande Finale am Tuxer Fernerhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://ciclista.net">Ciclista.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Tag beginnt so mittelgut. Die Nacht viel zu kurz wegen des deutsch-italienischen Elfmeterschießens, meine Allergie schlägt beim Aufwachen voll zu und beim Frühstück bin ich auch zu spät. Das absolute Highlight kommt aber erst, als ich mein Bike ins Auto schlichte: aus unerfindlichen Gründen schraube ich beim Vorderradausbau so lang am Schnellspanner, bis die Kontermutter runtergeht. Ich lege sie gedankenverloren neben mich auf den Boden und packe weiter gemütlich ein. Erst auf dem halben Weg zum Start in Mayrhofen triffts mich: DIE SCHNELLSPANNERMUTTER! Verdammt.</p>
<p>Also wieder umgedreht und im Eiltempo zurück nach Zell am Ziller. Und da, auf dem Parkplatz liegt das kleine Miststück und ist noch heile, denn ich bin nicht einmal drübergefahren, womit ich eigentlich felsenfest gerechnet hatte. Gibt es sowas wie Dummen-Dusel? Wenn ja: das hab ich.</p>
<p>Als ich dann endlich und viel zu spät in Mayrhofen einfahre, verstecken sich alle Parkplätze und meine Laune geht langsam in den kritisch roten Bereich. Vielleicht fahre ich einfach gleich nach Hause, das bringt doch alles nix.</p>
<p>Ha! Nein! Da ist die Lücke! Also reingeparkt, aus dem Auto gesprungen, das Rad zusammengeschmissen und auf zum Start, der in etwas mehr als ZEHN MINUTEN erfolgen wird &#8211; Moment, in welcher Richtung ist der noch gleich? Ahja, da hör ich was, da fahr ich hin, da bin ich richtig.</p>
<figure id="attachment_2895" aria-describedby="caption-attachment-2895" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2895 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221.jpg" alt="Gerade noch rechtzeitig am Start! Zillertal Mountain Challenge" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_092221-573x430.jpg 573w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2895" class="wp-caption-text">Gerade noch rechtzeitig am Start!</figcaption></figure>
<p>Den immer freundlichen Damen von der Orga werfe ich meinen Gepäcktransportbeutel zu und reihe mich schwer atmend in die Startaufstellung ein. Für einen Frühstücks-Almdudler reicht es nicht mehr, aber ah, da steht schon Michele und grinst mich breit an: &#8222;Du schau, die Mädels da vorne, die überholen wir heute!&#8220; Schweizer Dialekt hebt die Laune, das ist ein Naturgesetz. Mir gehts auch gleich wieder viel besser.</p>
<h3>Startschuss &#8211; es kann losgehen!</h3>
<p>Noch einmal tief durchatmen und schon gehts los, nach dem Startschuss erst einmal wieder Richtung Gondel. Diesmal ist es die Penkenbahn, in die wir gleich nach einem neutralisierten Kilometer einsteigen dürfen. Drin gibt es erst einmal große Diskussionen, wer wie viel zum Anziehen dabei hat. Denn wir werden heute im Ziel 2600 Höhenmeter erreichen und schon tausend Meter tiefer in Hintertux soll es nur 8 Grad haben. Brrr.</p>
<figure id="attachment_2896" aria-describedby="caption-attachment-2896" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-2896 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251.jpg" alt="Nach dem Ausstieg aus der Penkenbahn beginnt die Zeitmessung." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_095251-573x430.jpg 573w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2896" class="wp-caption-text">Nach dem Ausstieg aus der Penkenbahn beginnt die Zeitmessung.</figcaption></figure>
<p>Auf 1800 Meter spuckt uns die Penkenbahn an der Bergstation wieder aus. Huh, schon frisch hier oben! Ich bin froh um mein Trikot mit den langen Ärmeln, das ich in weiser Voraussicht heute früh noch mit der Startnummer benadelt habe. Es geht recht entspannt hinauf bis zum Penkenjoch, das ist der erste Gipfel des Tages, den wir nach gerade einmal 250 Höhenmeter erreichen. Nur zwischendrin kommt mal kurz Hektik auf. Plötzlich höre ich nämlich, wie ein Schotterfahrgeräusch hinter mir sehr schnell näherkommt. Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Raumschiff? Nein! Es ist die Spitzengruppe der Kings rund um den späteren Gesamtsieger Markus Kaufmann, die mit einem Affenzahn an mir vorbeischießt. Wohlgemerkt mussten die den Berg bereits ganz ohne Gondel bewältigen. Schon so ein bisschen fit, die Jungs.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2897" aria-describedby="caption-attachment-2897" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-2897 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940.jpg" alt=" Ein Flugzeug? Ein Raumschiff? Nein, nur die Spitzengruppe der Kings!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_100940-573x430.jpg 573w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2897" class="wp-caption-text">Ein Flugzeug? Ein Raumschiff? Nein, nur die Spitzengruppe der Kings!</figcaption></figure>
<p>Da ich es glücklicherweise gemütlicher angehen kann, lege ich bei der ersten Verpflegung am Penkenjoch nach doch schon beachtlichen fast 6 gefahrenen Kilometern erst einmal eine Frühstückspause ein. Man soll ja nix übertreiben und schließlich liegt das Grande Finale noch vor uns. Aber zunächst steht nach einer kurzen Abfahrt noch die Wanglalm an &#8211; bzw. der Aufstieg dorthin. Zwei Mal geht es ganz böse auf lockerem Schotter hoch, die wenigsten schaffen es kurbelnd hinauf. Boah, dieses Schieben ist ja mal heftig anstrengend! Ich ahne, dass das erst der Vorgeschmack auf den Spaß in Hintertux ist&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2898" aria-describedby="caption-attachment-2898" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2898 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511.jpg" alt="Hier ging es los mit der Schieberei." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_104511-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2898" class="wp-caption-text">Hier ging es los mit der Schieberei.</figcaption></figure>
<p>Schiebend und heftig schnaufend oben an der Wanglalm angekommen, geht es jetzt erst einmal lange bergab in schönen Serpentinen. Die Kurven sind etwas tricky, da öfter mal größere Steine darin lauern, aber alles in allem ist die Abfahrt gut machbar. Nur der Stacheldraht, der neben so manch enger Kurve wartet, macht mich etwas nervös. Aber in meinem ganz eigenen Schneckentempo komme ich gut durch und stehe auch nur manchmal im Weg rum.</p>
<figure id="attachment_2899" aria-describedby="caption-attachment-2899" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2899 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708.jpg" alt="Schöne, aber nicht ganz einfache Abfahrt von der Wanglalm." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_105708-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2899" class="wp-caption-text">Schöne, aber nicht ganz einfache Abfahrt von der Wanglalm.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin fast unten angekommen, da kommt mir ein Krankenwagen mit Sirene entgegen. Schon ein sehr blödes Gefühl&#8230; ich wünsche ans Universum, dass da nichts passiert ist und setze meine Bremserei nach unten fort.</p>
<h3>Wenn Du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo die Gondel her</h3>
<p>Ha, da ist auch schon wieder Zivilisation erkennbar! Ich erreiche Vorderlanersbach und muss erst einmal meine Windjacke herunterreißen, die ich mir für die Abfahrt übergestreift habe. Ein paar Meter bergauf und schon gibts Hitzestau. Das ändert sich auch in den nächsten knapp zehn Kilometern nicht &#8211; die Straße nach Hintertux ist zwar nicht steil, aber die 200 Höhenmeter knapsen doch stetig an den kaum vorhandenen Kräften. Es scheint sich endlos zu ziehen&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2900" aria-describedby="caption-attachment-2900" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2900 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140.jpg" alt="Das zieht sich von Vorderlanersbach nach Hintertux!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_113140-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2900" class="wp-caption-text">Das zieht sich von Vorderlanersbach nach Hintertux!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aber wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo die Gondel her! Der Gletscherbus 1, die Bergbahn Richtung Hintertuxer Gletscher, ist bereits von weitem erkennbar und ich kann jetzt doch gar nicht glauben, dass ich es schon bis hier geschafft habe.</p>
<p>Um Euch adäquat berichten zu können, bleibe ich natürlich auch an der Verpflegungsstation am Gletscherbus stehen. Testurteil sehr gut! Nur mit diesen Gel-Drinks kann ich mich nicht anfreunden. Aber es gibt glücklicherweise genügend kalorienreiche Alternativen, die ich mir natürlich fast alle zu Forschungszwecken genehmige.</p>
<figure id="attachment_2902" aria-describedby="caption-attachment-2902" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2902 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032.jpg" alt="Alles zu Forschungszwecken getestet!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_120032-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2902" class="wp-caption-text">Alles zu Forschungszwecken getestet!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Na gut, eigentlich hat es einen anderen Grund. Denn ich habe Angst. Große Angst. Erika aus den Niederlanden hat mal wieder gewarnt vor dem Schlussanstieg, und sie hatte bisher immer recht (siehe Etappe 1 und 2). Ich fragte tags zuvor ganz unschuldig, ob denn der Weg gut zu fahren sei und erntete nur höhnisches Gelächter von ihr und den anderen erfahrenen Bike Challengern. &#8222;Gut zu schieben ist er vielleicht &#8211; wobei, nicht mal das!&#8220;</p>
<p>Deshalb bin ich auch in der Gondel ziemlich angespannt. Die zugegeben beeindruckende Aussicht kann ich kaum genießen, weil mein Puls vor Aufregung schon mal präventiv Kapriolen schlägt. Beim Ausstieg auf 2100 Meter bei der Sommerbergalm ruft mir einer der Helfer zu: &#8222;Nach Dir kommt noch eine, Du bisch die vorletzte Frau!&#8220;. Na toll. Jetzt hat er meinen Ehrgeiz gekitzelt, als ob ich das auch noch brauchen würde. Verpflegungsstationennutzer werden hier eindeutig diskriminert, ich bin für verpflichtende Stopps! Aber jetzt muss ich halt auf dem Rad meine Essenspausen aufholen.</p>
<figure id="attachment_2903" aria-describedby="caption-attachment-2903" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2903 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858.jpg" alt="Der Blick nach unten, jetzt gehts los." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_121858-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2903" class="wp-caption-text">Der Blick nach unten, jetzt gehts los.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Extreme Schiebung</h3>
<p>Ich versuche, den Anstieg gemächlich anzugehen, trotzdem habe ich nach kurzer Zeit schon zwei Damen eingeholt (Harhar). In den Kurven über mir wird schon fleißig geschoben und bald merke ich auch, warum. Der Schotter wird loser und der Weg immer steiler. Kurz bevor ich platze, klicke ich trotz bester Vorsätze doch aus und schiebe ein paar Meter hoch. Den nächsten Kilometer wechsele ich zwischen schiebender und fahrender Fortbewegung, von der Geschwindigkeit her macht es bei dieser Steilheit ohnehin kaum Unterschied.</p>
<figure id="attachment_2904" aria-describedby="caption-attachment-2904" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2904 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612.jpg" alt="Fahren oder Schieben? Macht eigentlich keinen Unterschied..." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_122612-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2904" class="wp-caption-text">Fahren oder Schieben? Macht eigentlich keinen Unterschied&#8230;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich versuche einfach, ständig in Bewegung zu bleiben, obwohl es langsam echt zäh wird. Die kurzen Verschnaufpausen werden unwillkürlich immer länger, trotzdem hole ich irgendwie immer mehr Teilnehmer ein. Der Blick nach unten ist beeindruckend, der Blick nach oben wird immer weißer &#8211; jaha, das sind Wolken, durch die wir nachher durch müssen und am Wegesrand tauchen immer mehr Gletscherfelder auf.</p>
<p>Einer der tapferen Mitstreiter meint, dass es gar nicht mehr so weit sei. Nur noch ein paar steile Kurven und dann wird es besser. Tja, entweder er lügt, er versucht sich selbst zu beruhigen oder sein Adrenalin hat ihm letztes Jahr einen gehörigen Streich gespielt: Nix wird besser! Es wird einfach nur immer immer immer steiler und hört nie auf.</p>
<figure id="attachment_2905" aria-describedby="caption-attachment-2905" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2905 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715.jpg" alt="Flacher wirds nicht mehr." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_123715-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2905" class="wp-caption-text">Flacher wirds nicht mehr.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die geschätzt drei letzten Kilometer schiebe ich fast komplett. Ich wüsste nicht einmal, wie ich bei dieser Steigung aufs Rad kommen sollte. Die fitten Kings und Queens, die uns nach und nach überholen, schaffen den unteren Teil des Anstiegs noch angestrengt kurbelnd, weiter oben werden auch sie meist zu Wanderern. Irgendwann hole ich Erika und Michele ein. Wir wechseln nur ein zwei müde Aufmunterungen, für mehr ist einfach keine Luft da.</p>
<p>Dass Schieben so weh tun kann! Ich bin langsam verzweifelt. Die Wolken haben mich inzwischen komplett eingehüllt. Ich sehe vielleicht 40 Meter vor und zurück. Ich erwäge noch, mich einfach an Ort und Stelle hinzulegen und auf den Erschöpfungstod zu warten, aber irgendwann muss doch dieses Fernerhaus kommen! Aber es kommt nicht. Und kommt nicht. Haben wir alle irgendwo eine Abzweigung verpasst? Nein, da ist ein Pfeil, wir sind richtig. Aah!</p>
<figure id="attachment_2906" aria-describedby="caption-attachment-2906" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2906 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156.jpg" alt="Welcome to the cloud." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_130156-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2906" class="wp-caption-text">Welcome to the cloud.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein Teilnehmer kommt entgegen. Der sieht fit aus, der war bestimmt schon im Ziel! &#8222;Wie weit noch? Ist es noch weit? Bitte sag, dass es nicht mehr weit ist&#8220;. Er sieht mich mitleidig an. &#8222;So 500 Meter.&#8220; &#8211; &#8222;Echt? 500 Meter??&#8220; &#8211; &#8222;Naja, so ungefähr halt&#8220;.</p>
<p>Hm. Egal, auch wenn es noch 700 Meter sind: Offenbar gibt es dieses Fernerhaus doch, ich habe schon leise daran gezweifelt. Meine Schritte gewinnen an Schwung, den sie aber recht bald wieder verlieren. Wer baut solche Wege? Die letzten paar hundert Meter liege ich fast auf meinem Rad, während ich es bergan schiebe. Ein Niederländer versucht mir auf Deutsch zu sagen, dass es nochmal flach wird, dann nochmal steil, dann nochmal flach und dann kommt das Ziel &#8211; auch nochmal steil. Ich höre nur noch steil und will jetzt eigentlich keinen Schritt mehr weiter. Aber tatsächlich, da ist ein kleines Flachstück! Rauf aufs Rad und im Schneckentempo gekurbelt, bis es nochmal eklig wird. Also wieder runter und schieben. Ein paar Meter bergab und DA IST DER ZIELKANAL! Da geht es auf grobem Schotter hinauf und ich reiße mich noch einmal zusammen, fest entschlossen, ins Ziel einzuradeln. Das klappt auch bis 1,5 Meter vor dem Ziel, denn da kippe ich fast um. Mist, dann halt doch schiebend über die Zeitmessmatte.</p>
<figure id="attachment_2911" aria-describedby="caption-attachment-2911" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2911 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001.jpg" alt="Geschafft! Und völlig euphorisiert." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/IMG-20160703-WA0001-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2911" class="wp-caption-text">Geschafft! Und völlig euphorisiert.</figcaption></figure>
<p>Aber ich habs geschafft! 33,4 Kilometer mit 1500 Höhenmetern. Ich taumele in den Zielbereich und bin völlig euphorisiert. Wie irgendwie alle um mich herum. Jeder, der sich auch nur mal flüchtig gegrüßt hat während der letzten drei Tage, fällt sich gegenseitig um den Hals. Ein einziger großer, kaputter Freudentaumel, alle den Tränen nah. Verrückt, was so ein paar Höhenmeter mit Menschen machen. Ich vermute, die ersten nutzen bereits das WLAN des Fernerhauses, um sich in der völligen Euphorie sofort fürs nächste Jahr anzumelden, was ich total verstehe. Ich brauche sicher eine halbe Stunde, um von diesem &#8222;Rausch&#8220; wieder runterzukommen. Was bleibt, ist Erschöpfung und Hunger und Stolz.</p>
<figure id="attachment_2908" aria-describedby="caption-attachment-2908" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2908" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746.jpg" alt="Fleißige Verpfleger für die Erstversorgung am Fernerhaus." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135746-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2908" class="wp-caption-text">Fleißige Verpfleger für die Erstversorgung am Fernerhaus.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2907" aria-describedby="caption-attachment-2907" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2907" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501.jpg" alt="Spaß im Zielkanal!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_135501-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2907" class="wp-caption-text">Spaß im Zielkanal!</figcaption></figure>
<p>Wow, was waren das für drei tolle Tage. So viele nette und starke Menschen kennengelernt, so viele Höhenmeter mit viel zu wenig Vorbereitung geschafft und eine wirklich gute Rennorganisation genossen mit lauter engagierten Helfern. Zudem war ich endlich mal wieder im schönen Zillertal, man muss zugeben, die Gegend hier hat es schon sehr gut getroffen in Sachen landschaftliche Schönheit. Ich war erstmals mit dem Rad auf über 2000 Meter und habe mich Abfahrten hinunter getraut, die ich sonst niemals fahren würde.</p>
<figure id="attachment_2909" aria-describedby="caption-attachment-2909" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2909" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340.jpg" alt="Die Moto-Crew, die das Feld rundherum absichert." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_151340-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2909" class="wp-caption-text">Die Moto-Crew, die das Feld rundherum absichert.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher: die Zillertal Bike Challenge sieht mich wieder &#8211; und dann bezwinge ich diesen Hintertuxer Anstieg! Ohne Schieben! Zumindest fast. Vielleicht. Na gut, zumindest komme ich irgendwie hoch. Denke ich. Zur Not schiebend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2910" aria-describedby="caption-attachment-2910" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2910" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032.jpg" alt="Heute ist nicht alle Tage! Ich komm wieder, keine Frage. Aber mit mehr Training." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160703_153032-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2910" class="wp-caption-text">Heute ist nicht alle Tage! Ich komm wieder, keine Frage. Aber mit mehr Training.</figcaption></figure>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterlesen&#8230;</p>
<p>1. Etappe: <a title="1. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Wir brutzeln uns nach oben" href="https://ciclista.net/2016/07/zillertal-bike-challenge-etappe-1/" rel="bookmark">Wir brutzeln uns nach oben</a></p>
<p>2. Etappe: <a title="2. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Von Singletrails und anderen Abenteuern" href="https://ciclista.net/2016/07/2-etappe-zillertal-bike-challenge-2016/" rel="bookmark">Von Singletrails und anderen Abenteuern</a></p>
<hr />
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<p><em><strong>Hinweis:</strong> Meine Teilnahme an der Zillertal Bike Challenge und die Unterkunft im Aktivhotel Tuxerhof erfolgt auf Einladung und Kosten der Zillertal Tourismus GmBH.</em></p>
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Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Grande Finale am Tuxer Fernerhaus</a> erschien zuerst auf <a href="https://ciclista.net">Ciclista.net</a>.</p>
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		<title>2. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 &#8211; Von Singletrails und anderen Abenteuern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carolyn Ott-Friesl]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2016 21:49:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mountainbike]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren in Österreich: Reiseberichte Touren Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Radurlaub - Radreisen - Reiseberichte & Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Zillertal Bike Challenge 2016 - Mit dem Mountainbike zum Hintertuxer Fernerhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohje ohje, die Beinchen noch sauer vom Vortag und schon geht es heute weiter mit der Schinderei. Wenigstens steht mit 33 Kilometern und knapp 700 Höhenmetern die nominell leichteste Etappe der Zillertal Bike Challenge für uns Lords und Ladies an. Nur der Singletrail am Ende macht mir Fahrtechnik-Niete etwas Sorgen&#8230; Erika aus den Niederlanden warnt...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ciclista.net/2-etappe-zillertal-bike-challenge-2016/">2. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 &#8211; Von Singletrails und anderen Abenteuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://ciclista.net">Ciclista.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ohje ohje, die Beinchen noch sauer vom Vortag und schon geht es heute weiter mit der Schinderei. Wenigstens steht mit 33 Kilometern und knapp 700 Höhenmetern die nominell leichteste Etappe der Zillertal Bike Challenge für uns Lords und Ladies an. Nur der Singletrail am Ende macht mir Fahrtechnik-Niete etwas Sorgen&#8230; Erika aus den Niederlanden warnt uns noch vor dem Startschuss vor dem anspruchsvollen Trailabschnitt. Die Frau weiß zu viel. Naja, ich verfolge ja ohnehin die Devise: Nicht hinfallen, nicht im Weg stehen, das wird schon!</p>
<p>Den Zug zum Startort verpassen kann ich heute schon einmal nicht &#8211; denn der Start ist heute in Zell am Ziller, gerade einmal zwei Kilometer vom Aktivhotel Tuxerhof entfernt, wo ich während der Zillertal Bike Challenge nächtige. Der Start erfolgt gestaffelt &#8211; erst die <del>völlig Verrückten</del> Kings &amp; Queens, dann die <del>ein bisschen Verrückten</del> Princes und Princesses und dann wir, die <del>einzig Normalen hier</del> Lords und Ladies.</p>
<p>So kann ich auf dem Weg zum Start den Prinz/essinnen noch frenetisch zujubeln und mich selbst in Gedanken beglückwünschen, dass ich heute fast 30 Kilometer weniger fahren darf als sie. Harhar.</p>
<figure id="attachment_2915" aria-describedby="caption-attachment-2915" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2915" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219.jpg" alt="Bereits zum Start in Zell am Ziller ploppen die Sommersprossen!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_094219-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2915" class="wp-caption-text">Bereits zum Start in Zell am Ziller ploppen die Sommersprossen!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne knallt zu unserem Start um 09:45 Uhr schon wieder unerbittlich herab, auf meiner Haut ploppen bereits zu so früher Stunde unvermittelt Sommersprossen auf. Zusammen mit Michele aus Liechtenstein rolle ich gemächlich über die Startlinie &#8211; kein Grund zur Eile, schließlich steigen wir nach zwei neutralisierten Kilometern ohnehin erst einmal in eine Gondel der Rosenalm-Bergbahn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_2916" aria-describedby="caption-attachment-2916" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2916" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654.jpg" alt="Gondeln können Leben retten!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_101654-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2916" class="wp-caption-text">Gondeln können Leben retten!</figcaption></figure>
<p>Erst nach dem Ausstieg auf 1350m beginnt die Zeitmessung und gleich ziehen die ersten schon wieder übermotiviert den Berg hinauf. So ein Stress! Von hinten drängeln die Teilnehmer der King/Queen-Runde, die den Spaß ja ganz ohne Bergbahn bewältigen müssen und uns Weicheier sicherlich heimlich (und zurecht) auslachen. Ich muss nicht dazu sagen, dass die Royalen mit doppelter Geschwindigkeit an mir vorbeiziehen. Naja, die sind ja auch schon aufgewärmt, lasst mich hier erstmal warmfahren, dann&#8230; ach egal.</p>
<p>Wenigstens ist der gesamte Aufstieg schön schattig &#8211; sehr wohltuend nach der Knallesonne gestern. Da die 600 Höhenmeter zu Beginn gleichzeitig fast die letzten Höhenmeter des Tages für uns Kleinrundler sind, fasse ich mir ein Herz und versuche mal, stetig ein wenig Gas zu geben. Das gelingt auch ganz gut, viele anfänglich Übermotivierte sind schnell wieder eingeholt und ich fahre meinen Stiefel hinauf.</p>
<figure id="attachment_2917" aria-describedby="caption-attachment-2917" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2917" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645.jpg" alt="Ein Ausblick vom Feinsten auf dem Weg zur Kreuzwiesenalm!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105645-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2917" class="wp-caption-text">Ein Ausblick vom Feinsten auf dem Weg zur Kreuzwiesenalm!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Schön, dass die vielen Wanderer auf dem Weg immer wieder fleißig anfeuern, das macht schon Laune. &#8222;Do isch nemme weit nuff!&#8220;, sagt einer von ihnen, und er hat recht. Als ich dann kurz darauf die Kuppe erreiche, ärgere ich mich fast, dass ich nicht mehr Gas gegeben habe. Ich bin doch noch viel zu fit, um jetzt schon oben zu sein!</p>
<p>Bei der Verpflegung an der Kreuzwiesenalm halte ich dann eigentlich nur kurz, um meine ohnehin noch fast volle Trinkflasche aufzufüllen und die ansässigen Seniorinnen zu unterhalten, die das Treiben von einem Aussichtsbankerl aus betrachten. &#8222;Des Jahr fahrn da aber viele Weiber mit&#8220;, sagt eine davon irritiert und ich muss schmunzeln, während ich mich wieder aufs Rad schwinge.</p>
<figure id="attachment_2919" aria-describedby="caption-attachment-2919" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2919" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843.jpg" alt="Intelligenztest: Immer der richtigen Farbe folgen!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105843-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2919" class="wp-caption-text">Intelligenztest: Immer der richtigen Farbe folgen!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Jetzt geht es erst einmal lange bergab. Ein hin und wieder grober Waldweg mit einigen Regenrinnen lässt mich die Höhenmeter schnell wieder verlieren, denn ich bin todesmutig und fahre viel schneller runter, als ich mir das eigentlich zugetraut hätte. Geht doch!</p>
<p>Als der Untergrund zu Asphalt wird, kann ich die Kurven noch etwas rasanter nehmen &#8211; bis es dann mitten während einer langen Geraden scharf rechts weg geht. Die Bremsen quietschen, ich fahre in die Kurve und bereue, dass ich zu doof zum frühen Schalten bin. Denn plötzlich geht es noch einmal 50 Höhenmeter einen steilen Waldweg hinauf &#8211; die Schaltung kracht, die Caro ächzt und irgendwann stehen mir drei Helfer im Weg und deuten hektisch nach links.</p>
<p>Was wollen die denn von mir? Ach so. Der Weg geht da weg. Oder eher: der &#8222;Weg&#8220;. Ich bleibe erst einmal stehen und schaue mir den Singletrail von oben an. Aha, steil, drei hohe Wurzelstufen und danach gleich eine enge Spitzkehre, nach der es grobsteinig weitergeht. Inzwischen kommt ein schneller King von hinten angerauscht, ich lasse ihn ganz ladylike (hihi) vor und schaue mir sein Gehopse über die Wurzeln an.</p>
<figure id="attachment_2920" aria-describedby="caption-attachment-2920" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2920" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337.jpg" alt="Hops, hops, hops - da lief ich lieber runter..." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_115337-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2920" class="wp-caption-text">Hops, hops, hops &#8211; da lief ich lieber runter&#8230;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Entscheidung ist schnell gefallen: Ich werde da nicht runter<del>fallen</del>fahren, sondern eine gemütliche Wanderung einlegen. Ich verabschiede mich bei den Streckenposten, die mich noch zum Fahren überreden wollen und rutsche radlliebend und -schiebend hinunter. Ein echt schöner Trail! Zumindest wenn man sowas fahren kann. Hin und wieder springe ich beiseite, wenn sich die Trailkönner von hinten anmelden und hab so hier auch noch meine sportliche Herausforderung. Irgendwann rauscht auch Michele lachend an mir vorbei und juchzt bei jedem Huckel. So einen Spaß hätte ich gerne mal bergab! Mein Versuch, den letzten Teil des Singletrails zu fahren, geht beinahe schief, also beende ich den Abschnitt, wie ich ihn begonnen habe: zu Fuß.</p>
<p>Der Rest der Etappe ist unspektakulär, tut aber trotzdem nochmal weh: 8 Kilometer geht es nur scheinbar eben auf dem Zillertal-Radweg Richtung Mayrhofen. Gemeinerweise geht es aber ganz leicht bergauf. Tempo halten kann so weh tun, wenn da 50 versteckte Höhenmeter lauern&#8230; vor allem, wenn ein durchtrainierter Holländer Dich in seinem Windschatten mitnehmen will &#8211; man aber eigentlich garnicht mehr so schnell kann und keine Chance hat, ihm den Plan auszureden.</p>
<figure id="attachment_2918" aria-describedby="caption-attachment-2918" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2918" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651.jpg" alt="Jetzt nur noch &quot;flach&quot; ins Ziel." width="1000" height="703" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651-300x211.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651-768x540.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651-110x77.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651-420x295.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/20160702_105651-612x430.jpg 612w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2918" class="wp-caption-text">Jetzt nur noch &#8222;flach&#8220; ins Ziel.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe meine Kotzgrenze schon in Sicht, da lässt er mich gnädigerweise doch wegplatzen, winkt zum Abschied und rast davon. Verrückt, diese Holländer. Vor allem die, die sich in die Berge verirren.</p>
<p>Irgendwann hat der eeewige Radweg dann doch sein Ende. Ein paar Mal links, ein paar Mal rechts und dann ist das Ende in Sicht. Zweieinhalb Stunden, nachdem ich die Zeitmessmappe oben an der Rosenalm-Bahn überquert habe, komme ich im Ziel in Mayrhofen an. Gerade mal zwei Almradler und schon sind fast alle Strapazen des Tages schon wieder vergessen.</p>
<p>Dafür kann jetzt das große Zittern beginnen &#8211; denn der Hintertuxer Gletscher wartet morgen beim großen Finale. Uah!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiterlesen&#8230;</p>
<p>1. Etappe: <a title="1. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Wir brutzeln uns nach oben" href="https://ciclista.net/2016/07/zillertal-bike-challenge-etappe-1/" rel="bookmark">Wir brutzeln uns nach oben</a></p>
<p>3. Etappe: <a title="3. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Grande Finale am Tuxer Fernerhaus" href="https://ciclista.net/2016/07/3-etappe-zillertal-bike-challenge-2016/" rel="bookmark">Grande Finale am Tuxer Fernerhaus</a></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>Hinweis:</strong> Meine Teilnahme an der Zillertal Bike Challenge und die Unterkunft im Aktivhotel Tuxerhof erfolgt auf Einladung und Kosten der Zillertal Tourismus GmBH.</em></p>
<hr />
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Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 &#8211; Von Singletrails und anderen Abenteuern</a> erschien zuerst auf <a href="https://ciclista.net">Ciclista.net</a>.</p>
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		<title>1. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 &#8211; Wir brutzeln uns nach oben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Carolyn Ott-Friesl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2016 14:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mountainbike]]></category>
		<category><![CDATA[Radfahren in Österreich: Reiseberichte Touren Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Radrennen]]></category>
		<category><![CDATA[Radurlaub - Radreisen - Reiseberichte & Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Rennrad- und Mountainbike Rennen & Events]]></category>
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		<category><![CDATA[Zillertal Bike Challenge 2016 - Mit dem Mountainbike zum Hintertuxer Fernerhaus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pressereise &#8211; Hohe Berge rundherum,  Sponsoren haben ihre Stände aufgebaut, das Wetter spielt mit: Die Mountainbike-Szene trifft sich im Zillertal zur Bike Challenge. In der Festhalle Fügen stehen während der Pasta-Party am Vorabend der ersten Etappe große Nudelportionen auf allen Biergarnituren. Davor sitzen halbe Hemden fitte Menschen in beeindruckenden Finishertrikots mit ausdefinierten Waden, denen man...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ciclista.net/zillertal-bike-challenge-etappe-1/">1. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 &#8211; Wir brutzeln uns nach oben</a> erschien zuerst auf <a href="https://ciclista.net">Ciclista.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressereise </em>&#8211; Hohe Berge rundherum,  Sponsoren haben ihre Stände aufgebaut, das Wetter spielt mit: Die Mountainbike-Szene trifft sich im Zillertal zur Bike Challenge. In der Festhalle Fügen stehen während der Pasta-Party am Vorabend der ersten Etappe große Nudelportionen auf allen Biergarnituren. Davor sitzen <del>halbe Hemden</del> fitte Menschen in beeindruckenden Finishertrikots mit ausdefinierten Waden, denen man die bereits absolvierten 10.000 Saisonkilometer von weitem ansieht.</p>
<p>Und dann sitze da noch ich. Ich habe weder ein beeindruckendes Finishertrikot noch definierte Waden &#8211; von den Kilometern wollen wir gar nicht erst anfangen.</p>
<p>Dass ich mich hin und wieder ziemlich unvorbereitet an der Startlinie von Radsportevents befinde, das zieht sich ja schon ein bisschen durch meine Karriere. Diesmal ist es aber doch etwas Besonderes: Zum ersten Mal ist meine Startnummer nicht an den Lenker meines Rennrads geschnallt, sondern an den (übrigens last minute gewechselten) Lenker meines Mountainbikes. Ich bin seit Tagen aufgeregt, schließlich bin ich ja ohnehin kein ausgesprochenes Fahrtechnik-Talent.</p>
<figure id="attachment_2932" aria-describedby="caption-attachment-2932" style="width: 750px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2932" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Starterbeutel-ZBC.jpg" alt="Der Starterbeute ist bei der Zillertal Bike Challenge gut gefüllt!" width="750" height="1000" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Starterbeutel-ZBC.jpg 750w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Starterbeutel-ZBC-225x300.jpg 225w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Starterbeutel-ZBC-83x110.jpg 83w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Starterbeutel-ZBC-315x420.jpg 315w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Starterbeutel-ZBC-323x430.jpg 323w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2932" class="wp-caption-text">Der Starterbeutel ist bei der Zillertal Bike Challenge gut gefüllt!</figcaption></figure>
<p>Zwei, drei Wochenenden mit fordernden Touren müssen als gezielte (höhö) Konditionsvorbereitung reichen für insgesamt 115 Kilometer mit 3500 Höhenmetern in den nächsten drei Tagen auf der Lord/Lady of the Mountain Runde. Glücklicherweise war ich nämlich doch so vernünftig, mich für die &#8222;leichteste&#8220; Runde anzumelden. Denn neben der Lord/Lady-Route gibt es noch die schwerere Prince/Princess of the Mountain Strecke und die völlig verrückte King/Queen of the Mountain Runde mit 9.000 Höhenmetern auf 190 Kilometern.</p>
<h3>Los gehts!</h3>
<p>Die Nacht im Aktivhotel Tuxerhof in Zell am Ziller endet leider für mich ziemlich früh. Um 06:30 Uhr reißt mich der Wecker aus sanften Träumen und ich schlüpfe in meine Radklamotten. Genau meine Zeit &#8211; nein, nicht wirklich. Ein schnelles Frühstück, das Bike gesattelt und pünktlich wie eh und je bringe ich meinen müden Körper erst einmal mit einem ungeplanten Sprint zum Zeller Bahnhof auf Touren. Dort fährt nämlich ein Sonderzug der Zillertal-Bahn ab, die die Teilnehmer der Challenge kostenlos zu den Etappenorten bringt. Das gilt natürlich nur, wenn man den Zug auch erwischt, was mir mit heldenhaftem Einsatz auch gerade so gelingt.</p>
<figure id="attachment_2935" aria-describedby="caption-attachment-2935" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2935" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn.jpg" alt="Die Zillertalbahn nimmt alle mit, die pünktlich da sind ;)" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Zillertalbahn-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2935" class="wp-caption-text">Die Zillertalbahn nimmt alle mit, die pünktlich da sind <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<p>Während der Zugfahrt in ein paar Liter Sonnencreme getunkt komme ich dann schließlich in Fügen an, dem ersten Startort der Zillertal Bike Challenge. Und bereits nach dem Besuch der Labestation am Start wird mir klar: Eventuell sterbe ich gar nicht an den MTB-Anstrengungen der nächsten Tage, sondern an einer Almdudler-Überdosis. Wenigstens ein leckerer Tod.</p>
<figure id="attachment_2931" aria-describedby="caption-attachment-2931" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2931" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen.jpg" alt="Start!!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Start-Fügen-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2931" class="wp-caption-text">Start!!</figcaption></figure>
<p>Um 9 Uhr fällt der Startschuss mitten rein ins holländisch-österreichische Gemurmel des Feldes, der große Bike-Tross setzt sich in Bewegung. Rührenderweise feuern uns sogar die Fügener Schulkinder plus Lehrerin an, was schon für ein bisschen Gänsehaut-Feeling sorgt, bevor es in den ersten Anstieg geht. Und das geht schnell: Wir haben noch nicht einmal das Ortsausgangsschild passiert, da neigt sich die Straße schon kräftig zu unseren Ungunsten. Das ändert sich auch auf den nächsten 8 Kilometern nicht nennenswert. 700 Höhenmeter sollen wir gleich zu Beginn überwinden. Und das vor 10 Uhr!</p>
<h3>Sonne, Sonne, Sonne&#8230;</h3>
<p>Entgegen meiner Erwartungen falle ich nicht sofort einsam an das Ende des Feldes, sondern halte mich ganz gut im hinteren Mittelfeld. Den einen oder anderen kann ich sogar überholen und nach 300 Höhenmetern passiere ich die ersten unfreiwilligen Fahrrad-Schieb-Wanderer. Schnell angehen bringt halt doch nix. Deswegen kurbele ich gemütlich im leichtesten Gang bergan und denke derweil über ein Patent für mobile MTB-Schattenspender nach, während die Sonne fröhlich herunterbrutzelt.</p>
<figure id="attachment_2933" aria-describedby="caption-attachment-2933" style="width: 750px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2933 size-full" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Startnummer.jpg" width="750" height="1000" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Startnummer.jpg 750w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Startnummer-225x300.jpg 225w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Startnummer-83x110.jpg 83w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Startnummer-315x420.jpg 315w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Startnummer-323x430.jpg 323w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption id="caption-attachment-2933" class="wp-caption-text">Die Sonne brutzelt im Anstieg von Fügen zur Geolsbahn.</figcaption></figure>
<p>Kurz vor dem finalen und fatalen Hitzestau ist endlich die Geolsbahn in Sicht, mit der wir Ladies und Lords uns ein paar Höhenmeter sparen können. Das ist nämlich der Clou an der Challenge: Auch die Teilnehmer der kleineren Runden müssen nicht auf die höchsten Trails des Zillertals verzichten, sondern dürfen ein wenig abkürzen und dafür mehr bergab fahren.</p>
<figure id="attachment_2929" aria-describedby="caption-attachment-2929" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2929" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben.jpg" alt="Der Blick nach dem Ausstieg aus der Geolsbahn - schon schick hier!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Ganz-oben-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2929" class="wp-caption-text">Der Blick nach dem Ausstieg aus der Geolsbahn &#8211; schon schick hier!</figcaption></figure>
<p>Also schiebe ich das Rad in die Gondel und genieße die Fahrt durch die Wolken nach oben auf über 2000 Höhenmeter. Schon ganz schick hier, dieser Ausblick! Aber wir sind ja nicht zum Spaß hier, deshalb rein in die Windweste und den flowigen Schottertrail bergab. Ein paar matschige Passagen lassen mich meine Bremsen ausgiebig beanspruchen, aber es liegen eigentlich keine unmachbaren Stellen auf dem Weg. Und wenn ich das sage, muss das was heißen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<figure id="attachment_2927" aria-describedby="caption-attachment-2927" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2927" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC.jpg" alt="Flowige Abfahrten zurück ins Tal..." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Downhill-1.-Etappe-ZBC-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2927" class="wp-caption-text">Flowige Abfahrten zurück ins Tal&#8230;</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zur Verpflegungsstation in Hochfügen treffe ich auf Michele, die Discoqueen aus Liechtenstein. Ihr Handy liefert den Partysound für die paar Höhenmeter zur Verpflegung und wir verquatschen uns ausgiebig.</p>
<figure id="attachment_2934" aria-describedby="caption-attachment-2934" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2934" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen.jpg" alt="Yeah, Essen! Und Almdudler!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Verpflegung-Hochfügen-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2934" class="wp-caption-text">Yeah, Essen! Und Almdudler!</figcaption></figure>
<p>Nach der Verpflegung mit Almdudler (was sonst?) und Riegel geht es noch flowiger weiter: Ein feiner Weg führt in Serpentinen bergab &#8211; nur unterbrochen von einem gemeinen, steilen Stich in der prallen Sonne, der mal wieder so einige Mitbiker zum Absteigen verführt. Ich lande danach direkt bei der nächsten Verpflegung und rede mir mit Michele den bevorstehenden letzten Anstieg des Tages klein. Bis Erika aus den Niederlanden dazu kommt und meint, der Anstieg wäre NOCH fieser als der Fügener Berg. Ach was. Das sieht doch auf dem Höhenprofil so niedlich aus und was bitte soll uns jetzt noch aufhalten?</p>
<h3>Fast geschafft!</h3>
<p>Doch Erika hat recht. Der Stummerberg ist ein echtes Biest. Dass er steil ist, das sei ihm noch verziehen. Aber dass es da so gar keinen Schatten gibt, das nehme ich ihm wirklich übel. So keuche und schnaufe ich mich nach oben und werde langsam gar. Dabei haben wir Lords und Ladies noch richtig Glück: Denn die längere Runde führt den Berg ganz hoch, wir dürfen glücklicherweise auf halbem Wege abbiegen. Aber das reicht dicke, um mich kaputtzukriegen. Einige Teilnehmer der längeren Strecken schenken sich die letzten paar hundert Höhenmeter und biegen mit uns Richtung Ziel ab, die Hitze macht leider auch für die Prinz/essinnen und König/innen keine Ausnahme.</p>
<figure id="attachment_2930" aria-describedby="caption-attachment-2930" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2930" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg.jpg" alt="Die rettende Abzweigung Richtung Ziel am Stummer Berg." width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Rettende-Abzweigung-Stummerberg-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2930" class="wp-caption-text">Die rettende Abzweigung Richtung Ziel am Stummer Berg.</figcaption></figure>
<p>Der Berg täuscht noch ein paar Male an und lässt mich einige Meter wieder hinaufstrampeln, bevor es endgültig ins Tal geht. Aber dann geht die Luzi ab: Högscht motiviert werfe ich mich in die Abfahrt und sause über den Zillertaler Radweg zum Ziel in Zell am Ziller.</p>
<p>Nach knapp 5 Stunden, 55,9 Kilometern und 1400 Höhenmetern rolle ich glücklich durchs Ziel &#8211; und genehmige mir erst einmal ein paar Almdudler. Die gibt es nämlich für die Teilnehmer hier kostenlos, ha! Kostenlos bis auf die Teile ist auch der tolle Mechaniker-Service von Centurion. Ganz unkompliziert werden mir meine kaputtgebremsten Bremsbeläge gewechselt &#8211; Danke dafür!</p>
<p>1 von 3 also geschafft! Mal sehen, was die Beinchen morgen zum zweiten Teil der Challenge sagen. Das mit diesen Etappen haben wir nämlich noch nicht trainiert, die Beinchen und ich.</p>
<hr />
<p>Weiterlesen&#8230;</p>
<p>2. Etappe: <a title="2. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Von Singletrails und anderen Abenteuern" href="https://ciclista.net/2016/07/2-etappe-zillertal-bike-challenge-2016/" rel="bookmark">Von Singletrails und anderen Abenteuern</a></p>
<p>3. Etappe: <a title="3. Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 – Grande Finale am Tuxer Fernerhaus" href="https://ciclista.net/2016/07/3-etappe-zillertal-bike-challenge-2016/" rel="bookmark">Grande Finale am Tuxer Fernerhaus</a></p>
<figure id="attachment_2926" aria-describedby="caption-attachment-2926" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2926" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice.jpg" alt="Danke fürs Beläge wechseln, liebes Centurion-Team!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Centurion-Materialservice-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2926" class="wp-caption-text">Danke fürs Beläge wechseln, liebes Centurion-Team!</figcaption></figure>
<figure id="attachment_2924" aria-describedby="caption-attachment-2924" style="width: 1000px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2924" src="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC.jpg" alt="Almradler - wohlverdient nach der ersten Etappe!" width="1000" height="750" srcset="https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC.jpg 1000w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC-300x225.jpg 300w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC-768x576.jpg 768w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC-110x83.jpg 110w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC-420x315.jpg 420w, https://ciclista.net/wp-content/uploads/2016/09/Almradler-ZBC-573x430.jpg 573w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption id="caption-attachment-2924" class="wp-caption-text">Almradler &#8211; wohlverdient nach der ersten Etappe!</figcaption></figure>
<hr />
<p><em><strong>Hinweis:</strong> Meine Teilnahme an der Zillertal Bike Challenge und die Unterkunft im Aktivhotel Tuxerhof erfolgt auf Einladung und Kosten der Zillertal Tourismus GmBH.</em></p>
<hr />
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Etappe Zillertal Bike Challenge 2016 &#8211; Wir brutzeln uns nach oben</a> erschien zuerst auf <a href="https://ciclista.net">Ciclista.net</a>.</p>
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