Die Velo-Links am Montag (41)

Was zu lesen, was zu sehen, was zu hören? Hier gibt’s jeden Montag eine Linksammlung zum Thema Radsport.

Du möchtest die Velo-Links und Hinweise auf neue Beiträge jede Woche ganz bequem als E-Mail-Newsletter erhalten? Hier abonnieren!


 

1. Warum lief die WM nicht im TV? (tour-magazin.de)

Deutsche Radsportfans schauten zur Rad-WM leider nicht in die TV-Röhre. Denn kein deutscher Sender übertrug das Radsport-Highlight. Einziger Trost: Die englischsprachigen Livestreams auf dem Youtube-Channel der UCI. Die Tour fragt nach, warum das so ist.

Das Regenbogentrikot des/r Straßenrad-Weltmeisters/in wird im nächsten Jahr Elizabeth Armitstead tragen, bei den Männern hatte Peter Sagan die größten Reserven am Ende.

Mitfavorit John Degenkolb landete auf dem 29. Platz. Im Interview mit der FAZ vor dem Rennen erklärt er, was sich seit seinen prestigeträchtigen Siegen in diesem Jahr verändert hat und dass er auch mal von der Blumenverkäuferin gefragt wird, ob er Bluttransfusionen nutzt.

Auf Cyclingnews gibt es eine schöne Bildergalerie mit Fotos von den Weltmeisterschaften der vergangenen Jahre.

Währenddessen beschloss die UCI eine Reform des Profiradsports. Unter anderem werden Lizenzen für Teams zugunsten der Planungssicherheit in Zukunft für drei statt ein Jahr vergeben und auch der Rennkalender könnte künftig anders aussehen als bisher.


 

2. Wo sollte man Mountainbiken dürfen? (merkur.de)

Auf welchen Wegen sollten Mountainbiker fahren dürfen? Für Martin Becker hängt das ganz vom fahrerischen Können ab.

Eine Fotostory, die ein bisschen dazu passt: MTB-News-User Thomas brach mit seiner Freundin nach Kirgistan auf, um dort neue Herausforderungen zu finden.


 

3. Pedale mit neuem Bienenwaben-Konzept (cyclyng.com)

Klickpedale sind ja immer dann etwas unpraktisch, wenn man die Pedale auch mit normalen Schuhen problemlos nutzen möchte. Eine Lösung für das Problem könnten „Honeycomb“-Pedale sein, die sowohl individuelles „Einklicken“ ermöglichen als auch flache Pedalfläche für normale Schuhe bieten.


 

4. Das schnellste Fahrrad der Welt (bike-blog.info)

Es sieht aus wie eine Rakete, es ist ohne Motor 138 km/h schnell und es ist… ein Fahrrad! Das Eta von Aerovelo bricht Rekorde. (Edit: Danke für die Korrektur an Boris von unterlenker.com!)


 

5. Radhosen für Frauen (bicycling.com)

Man merkt, dass der Markt Frauenradsport im Wachsen begriffen ist. Denn immer mehr Hersteller von radbezogenen Produkten warten mit speziellen Damenprodukten auf. So gibt es inzwischen bereits mehrere verschiedene Trägerhosen-Konzepte, um Frauen auch während der Fahrt unkomplizierte Pipi-Pausen zu ermöglichen.

Mit der Hose von „shebeest“ (was für ein Name) laufen die Träger der Radhose hinter dem Hals zusammen, quasi eine Neckholder-Fahrradhose. Die können beim Pinkelstopp einfach über den Kopf und unter dem Trikot durchgezogen werden. Weitere Konzepte werden zum Beispiel hier vorgestellt.


 

6. Vorladung wegen Critical Mass (radfahren-in-koeln.de)

Eine Critical Mass zeichnet sich dadurch aus, dass niemand der Veranstalter ist. Radfahrer treffen sich, um zusammen radfahren zu gehen. Manchmal sind es sogar einige hundert oder tausend, die sich spontan zusammenfinden und klarstellen, dass auch Radfahrer gleichberechtigter Verkehr sind. Das, was da passiert, ist immer spontan und muss nicht als Versammlung angemeldet werden. Die Kölner Polizei versucht jedoch offenbar, das Haar in der Suppe zu finden und lud den vermeintlichen „Veranstalter“ als Beschuldigten vor.


 

7. Abgelaufene Dopingtest-Kits (sueddeutsche.de)

Ganz klar: Dopingtests müssen sein im Profisport. Allerdings müssen sie dann auch rechtssicher und fair für alle Beteiligten ablaufen. Abgelaufen sind aber offenbar manchmal nicht nur die Proben, sondern auch die Test-Utensilien. Mehrere Sportler haben sich wohl schon beschwert, dass die Test-Kits bereits das Verfallsdatum überschritten hatten. Das Perfide: Wenn das Testergebnis dadurch fälschlich positiv wird, muss der Sportler selbst beweisen, dass er unschuldig ist.


 

8. Jeder Fehler kann tödlich sein (youtube.com)

Halsbrecherische Linie durch eine Stadt – so sieht Radbeherrschung aus.


 

Und Eure Links der Woche?

Carolyn Ott-Friesl

Nicht viel, nicht schnell - aber mit Leidenschaft. So betreibe ich Radsport seit mehr als zehn Jahren. Mehr über mich...

Das könnte Dich auch interessieren...

3 Antworten

  1. bike-blogger sagt:

    Danke für die Erwähnung!

  2. Plautzilla sagt:

    Shebeest – so ein Unfug. Wer zieht sich denn die Hose über den Kopp bei der kurzen Pipipause? Bedeutet ja Helm aus Brille ab…ggf. Trikot auf um wieder rein zu kommen. .. bin auf die Sehhilfe angewiesen ist also der totale Schwachsinn dieses Konzept. Total undurchdacht o.O Da kann ich auch Jacke aus Trikot aus Hose runter zelebrieren :/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.