Die Velo-Links am Montag (64)

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Die Deutschland-Tour kommt zurĂŒck! Wohl ab 2018 wird dank Kooperation von Tour de France Organisator ASO und des Bunds Deutscher Radfahrer (BDR) wieder eine Profirundfahrt durch Deutschland fĂŒhren, nachdem in diesem Jahr auch die Bayernrundfahrt das Handtuch werfen musste mangels Sponsoren. Die Bayern mĂŒssen nun hoffen, dass der Termin der D-Tour kĂŒnftig nicht in den Mai fĂ€llt, sonst könnte sich der deutsche Profi-Radsport gegenseitig kannibalisieren. (radsport-news.com) Die Deutschland-Tour hat ĂŒbrigens eine lange Geschichte, bereits seit 1911 gibt es die Rundfahrt, ausgetragen wurde sie allerdings gerade einmal 32 Mal bis heute. (wirsindkeineschafe.com, cycling4fans.de) Eine D-Tour fĂŒr Frauen ist meines Wissens nach offenbar nicht im GesprĂ€ch. Schade!


 

Die Weltmeisterschaft im Straßenradsport ist jedes Jahr ein tolles Ereignis, das viele Radsportfans anlockt. (Ich freue mich nebenbei schon sakrisch auf Innsbruck 2018! (rad-net.de)) Was ich mich schon lĂ€nger gefragt habe: Warum gibt’s eigentlich keine Europameisterschaft der Profis? Das soll sich jedoch jetzt Ă€ndern: nachdem bisher nur der Nachwuchs eine/n Europameister/in kĂŒrte, soll im September erstmals eine EM der Elite stattfinden. (rad-net.de)


 

Und nochmal Profis: Seit 1. Januar 2016 gibt es das “Extreme Weather Protocol” (uci.ch) der UCI, das besagt, dass Rennen abgebrochen oder entschĂ€rft werden können, wenn bestimmte Kriterien (Wind, Schnee, schlechte Sicht…) erfĂŒllt sind, die die Sicherheit der Radfahrer gefĂ€hrden könnten. Das “Extreme Weather Protocol” kam bereits bei Paris-Nizza und Tirreno-Adriatico zum Einsatz, wo teilweise versucht wurde, Schneeballschlachten anzuzetteln (Hier habe ich Sie im Blick, Herr Burghardt!) (radsport-news.com). Man könnte meinen, die Profis fassen das Durchsetzen des Wetter-Protokolls als gute Maßnahme fĂŒr ihre Sicherheit auf – das sehen aber nicht alle so. (radsport-news.com)


 

Du liebst Cycling Caps? Dann gibt’s hier das perfekte Gewinnspiel fĂŒr Dich: Kreiere Dein #Lieblingsteil, lass’ es bewerten und im besten Fall in Produktion gehen. (coffeeandchainrings.de)


 

Das australische Frauenradsport-Portal “Ella Cyclingtips” ist eine Vorreiterin – kaum eine andere Plattform hatte bisher den Mut, einen Teil der Seite komplett auf Frauenradsport auszurichten, mit eigenem Logo und eigenen Themen. Der GrĂŒnder von Cyclingtips, Wade Wallace, zieht Bilanz und erklĂ€rt, was er gelernt hat vom Aufbau einer Seite fĂŒr Frauenradsport. Zwei der Erkenntnisse: Die Rennergebnisse der Frauen interessieren vor allem MĂ€nner. Und: die Fahrradindustrie ist zwar schnell dabei, Frauenradsport verbal zu unterstĂŒtzen – finanziell sieht das schon wieder ganz anders aus. (cyclingtips.com)


 

Auch, wenn die Australier Vorreiter bei den Frauenradsport-Medien sind: Australien ist kein einfaches Pflaster fĂŒr Radfahrer. Unter anderem die Helmpflicht und hohe Strafen fĂŒr Vergehen im Straßenverkehr machen Radfahren Down Under zum schwierigen Unterfangen. Sogar fĂŒr’s “Trackstanden” (also stehenbleiben und im Stand auf dem Fahrrad balancieren, ohne die FĂŒĂŸe von den Pedalen zu nehmen) vor einer Ampel gab es demletzt offenbar mehr als 400 Australische Dollar Strafe in Sydney. (road.cc)


 

Der heutige Videotipp ist gleichzeitig ein TV-Hinweis: Letztes Jahr konnte John Degenkolb den FrĂŒhjahrsklassiker Mailand-San Remo gewinnen. Das Rennen ist mit 290 Kilometern der lĂ€ngste Radsport-Klassiker und eines der fĂŒnf Radsportmonumente (wikipedia.org). Wenn Ihr am Samstagnachmittag Zeit habt, dann schaltet doch Eurosport oder den Livestream Eures Vertrauens ein. Bis dahin: Viel Spaß mit “La Primavera” vom letzten Jahr!

https://www.youtube.com/watch?v=8uAjdKfonMs


Und Eure Links der Woche?